Magazin und Ratgeber rund um dein perfektes Reisegepäck

Du planst die nächste Reise und fragst dich, welches Gepäckstück das richtige ist? In unserem Magazin findest du fundiertes Wissen rund um Koffer, Taschen und Rucksäcke. Wir klären auf über Materialien, Handgepäck-Richtlinien und clevere Packstrategien. So sparst du Zeit, Nerven und vermeidest böse Überraschungen am Flughafen. Finde hier genau die Informationen, die du für eine stressfreie Reisevorbereitung benötigst.

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Du stehst am Sicherheitscheck und fragst dich, ob deine Kosmetik oder dein Getränk im Handgepäck...

Das sind die beliebtesten Reisegepäck Produkte

Die verschiedenen Arten von Reisegepäck im Detail

Die Wahl des richtigen Gepäckstücks ist der erste und wichtigste Schritt vor jeder Reise. Nicht jedes Gepäck eignet sich für jeden Zweck. Ein kurzer Städtetrip erfordert eine völlig andere Ausrüstung als eine dreiwöchige Expedition oder eine Geschäftsreise. Um dir die Entscheidung zu erleichtern, betrachten wir die gängigsten Gepäckarten mit ihren spezifischen Vor- und Nachteilen ganz genau.

Hartschalenkoffer für maximalen Schutz

Hartschalenkoffer sind der Inbegriff des modernen Reisens. Sie bestehen aus festen Materialien wie Polycarbonat, ABS oder Aluminium und bieten einen unübertroffenen Schutz für deinen Inhalt. Wenn du zerbrechliche Gegenstände, elektronische Geräte oder Souvenirs transportierst, ist diese Kofferart die beste Wahl. Die harte Außenhülle federt Stöße ab, die beim Verladen am Flughafen unweigerlich entstehen. Zudem sind die meisten Hartschalenkoffer wasserabweisend. Ein plötzlicher Regenschauer auf dem Weg zum Hotel oder auf dem Rollfeld kann deiner Kleidung nichts anhaben. Ein kleiner Nachteil ist die fehlende Flexibilität. Ein Hartschalenkoffer lässt sich nicht quetschen oder dehnen. Wenn er voll ist, ist er voll. Externe Außentaschen für Reisedokumente oder eine Zeitung suchst du hier meist vergeblich, weshalb du diese Dinge separat im Handgepäck verstauen musst.

Weichgepäck für flexible Packmöglichkeiten

Weichgepäck, meist gefertigt aus strapazierfähigem Nylon oder Polyester, punktet durch enorme Flexibilität. Diese Koffer geben nach, wenn du noch ein letztes Kleidungsstück hineinpressen möchtest. Viele Modelle verfügen zudem über eine Dehnfalte, mit der sich das Volumen durch einen zusätzlichen Reißverschluss um zehn bis zwanzig Prozent erweitern lässt. Ein weiterer großer Vorteil von Weichgepäck sind die aufgesetzten Außentaschen. Hier kannst du ein Buch, ein Ladekabel oder eine leichte Jacke griffbereit verstauen, ohne den gesamten Koffer öffnen zu müssen. Weichgepäck ist oft leichter als die Hartschalen-Variante. Allerdings bietet der Stoffmantel weniger Schutz für empfindliche Gegenstände und ist anfälliger für Feuchtigkeit, es sei denn, das Material ist speziell beschichtet.

Reisetaschen mit Rollen (Trolley-Reisetaschen)

Eine Reisetasche mit Rollen kombiniert das sportliche Design und die lässige Handhabung einer klassischen Dufflebag mit dem Komfort eines Trolleys. Du ziehst sie bequem am Teleskopgriff hinter dir her, kannst sie aber bei Bedarf an den Trageschlaufen über Treppen oder unwegsames Gelände tragen. Diese Taschen eignen sich hervorragend für Autoreisen, Zugfahrten oder Sporturlaube. Da sie kein starres Gerüst besitzen, lassen sie sich zu Hause platzsparend im Schrank oder unter dem Bett verstauen. Der Innenraum besteht meist aus einem großen Hauptfach, was das Packen von sperrigen Gegenständen wie Taucherausrüstung oder Skischuhen enorm erleichtert. Für feine Abendgarderobe sind sie jedoch weniger geeignet, da Kleidung hier schneller knittert.

Reiserucksäcke für maximale Mobilität

Wer viel umsteigt, öffentliche Verkehrsmittel nutzt oder abseits befestigter Straßen reist, greift am besten zum Reiserucksack. Im Gegensatz zum klassischen Trekkingrucksack lassen sich Reiserucksäcke oft wie ein Koffer komplett aufklappen. Das erspart dir das mühsame Wühlen von oben nach unten. Ein gutes Tragesystem mit gepolsterten Hüft- und Schultergurten verlagert das Gewicht von den Schultern auf die Hüften und schont deinen Rücken. Viele Modelle bieten ein verstaubares Tragesystem, sodass sich der Rucksack bei der Flugabfertigung nicht in den Bändern verhakt. Ein Reiserucksack zwingt dich dazu, minimalistischer zu packen, belohnt dich dafür aber mit freien Händen und höchster Flexibilität an deinem Reiseziel.

Die richtige Größe finden: Von Handgepäck bis Aufgabegepäck

Nichts ist ärgerlicher als Übergepäckgebühren am Flughafen oder ein Koffer, der für den Mietwagen zu groß ist. Die richtige Größe hängt von der Reisedauer, dem Reiseziel und deinem persönlichen Packstil ab. Hier ist eine detaillierte Aufschlüsselung der gängigen Größenkategorien.

Handgepäck (Kabinenkoffer) bis 40 Liter

Ein Kabinenkoffer ist der perfekte Begleiter für Kurztrips, Wochenendausflüge oder Geschäftsreisen von ein bis drei Tagen. Mit einem Volumen von etwa 30 bis 40 Litern und einer Höhe von rund 55 Zentimetern passt er in die Gepäckfächer der meisten Flugzeuge. Der große Vorteil: Du sparst dir die Wartezeit an der Gepäckausgabe und das Risiko, dass dein Koffer verloren geht, sinkt auf null. Beim Packen ist jedoch Disziplin gefragt. Flüssigkeiten müssen in einem transparenten Ein-Liter-Beutel verstaut werden und dürfen 100 Milliliter pro Behältnis nicht überschreiten. Beachte unbedingt die strikten Größen- und Gewichtsvorgaben der jeweiligen Fluggesellschaft, da diese stark variieren können.

Mittelgroße Koffer (60 bis 80 Liter)

Für eine Reise von ein bis zwei Wochen ist ein mittelgroßer Koffer mit einer Höhe von 65 bis 70 Zentimetern ideal. Er bietet ausreichend Platz für Kleidung, Schuhe und Kulturbeutel, ohne zu schwer oder unhandlich zu werden. Diese Größe ist der klassische Allrounder. Auch für zwei Personen, die nur für ein langes Wochenende verreisen und sich ein Gepäckstück teilen möchten, ist dieses Format bestens geeignet. Achte darauf, den Koffer nicht zu überladen, da er bei voller Auslastung schnell die magische Grenze von 20 Kilogramm erreichen kann, die bei vielen Fluggesellschaften als Freigepäckgrenze gilt.

Große Koffer und XL-Trolleys (90 bis 120+ Liter)

Wenn es für drei Wochen oder länger in den Urlaub geht, eine Kreuzfahrt ansteht oder du für eine ganze Familie packst, führt kein Weg an einem großen Koffer vorbei. Diese Modelle sind zwischen 75 und 85 Zentimeter hoch. Sie bieten enorm viel Stauraum, verleiten aber auch dazu, Dinge einzupacken, die man eigentlich gar nicht benötigt. Das größte Risiko bei diesen Koffern ist das Überschreiten der Gewichtsgrenze. Die meisten Fluggesellschaften erlauben maximal 23 Kilogramm für Standard-Aufgabegepäck. Ein vollgepackter XL-Koffer kann dieses Gewicht schnell sprengen. Für solche Koffer sind vier stabile Doppelrollen und robuste Tragegriffe absolute Pflicht, um das Gewicht noch manövrieren zu können.

Handgepäck-Maße beliebter Fluggesellschaften im Überblick

Die Maße für Handgepäck können sich ändern und unterscheiden sich teils drastisch zwischen Linienflügen und Billigfliegern. Hier findest du eine Orientierung für gängige Fluggesellschaften. Überprüfe die Vorgaben dennoch vor jedem Flug auf der jeweiligen Website.

Fluggesellschaft Maximale Maße (HxBxT) Maximales Gewicht Besonderheit
Lufthansa 55 x 40 x 23 cm 8 kg Zusätzlicher persönlicher Gegenstand erlaubt
Ryanair 40 x 20 x 25 cm Kein Limit, muss unter den Sitz passen Großes Handgepäck nur gegen Aufpreis (Priority)
easyJet 45 x 36 x 20 cm 15 kg Großes Handgepäck nur bei Buchung bestimmter Tarife
Condor 55 x 40 x 20 cm 8 kg Maße beinhalten Rollen und Griffe
Eurowings 40 x 30 x 25 cm Kein Limit, muss unter den Sitz passen Großes Handgepäck (55x40x23) nur im SMART-Tarif

Materialkunde: Was taugt wirklich?

Das Material bestimmt maßgeblich das Gewicht, die Haltbarkeit und den Preis deines Reisegepäcks. Eine genaue Betrachtung der Werkstoffe hilft dir, langfristig Geld zu sparen und Frust zu vermeiden.

Polycarbonat: Der Premium-Kunststoff

Polycarbonat ist das Maß der Dinge bei hochwertigen Hartschalenkoffern. Es ist extrem leicht und gleichzeitig enorm biegsam. Wenn ein Koffer aus Polycarbonat eingedrückt wird, springt das Material in der Regel einfach wieder in seine Ursprungsform zurück, ohne zu brechen oder zu reißen. Es widersteht starken Temperaturschwankungen und ist sehr langlebig. Gepäck aus reinem Polycarbonat (100% Polycarbonat) ist in der Anschaffung etwas teurer, lohnt sich aber für Vielflieger auf jeden Fall.

ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol): Der Preis-Leistungs-Sieger

ABS ist ein härterer und starrer Kunststoff als Polycarbonat. Koffer aus ABS sind sehr kratzfest und oft günstiger in der Herstellung, was sie zu einer beliebten Wahl für Gelegenheitsurlauber macht. Der Nachteil ist die fehlende Flexibilität. Bei starkem Druck oder sehr kalten Temperaturen am Flughafen kann das Material splittern oder brechen. Viele Hersteller nutzen daher Polycarbonat-ABS-Mischungen, um die Kratzfestigkeit von ABS mit der Bruchsicherheit von Polycarbonat zu kombinieren.

Aluminium: Unverwüstlich und ikonisch

Aluminiumkoffer sind ein echtes Statement. Sie sind extrem robust, langlebig und schützen den Inhalt besser als jedes andere Material. Die charakteristischen Rillenstrukturen sorgen für zusätzliche Stabilität. Ein Aluminiumkoffer bekommt mit der Zeit Dellen und Kratzer, was von vielen Reisenden als wunderschöne Patina geschätzt wird. Die Nachteile liegen auf der Hand: Aluminium ist deutlich schwerer als Kunststoff und gehört zur obersten Preisklasse. Wer das Extra-Gewicht nicht scheut, bekommt einen Koffer fürs Leben.

Curv-Material: Die innovative Technologie

Curv ist ein patentiertes Material, das aus verwebtem Polypropylen hergestellt wird. Es ist noch leichter als Polycarbonat und bietet eine unglaublich hohe Schlagfestigkeit, selbst bei extremen Minustemperaturen. Koffer aus Curv-Material gehören zu den leichtesten und widerstandsfähigsten Modellen auf dem Markt. Diese Hightech-Lösung hat ihren Preis, macht sich aber durch die immense Gewichtsersparnis bei Flugreisen schnell bezahlt.

Polyester und Nylon: Die Klassiker beim Weichgepäck

Bei Stoffkoffern wird die Qualität meist in Denier (D) angegeben. Je höher die Zahl, desto dicker und reißfester ist das Garn. Nylon ist im Vergleich zu Polyester abriebfester und strapazierfähiger, weshalb es oft für Premium-Weichgepäck verwendet wird. Ballistic Nylon, ursprünglich für militärische Schutzwesten entwickelt, ist extrem reißfest und wasserabweisend. Polyester ist günstiger, lässt sich gut einfärben und reicht für normale Urlaubsreisen völlig aus.

Rollen, Griffe und Schlösser: Auf die Details kommt es an

Ein Koffer kann aus dem besten Material bestehen, aber wenn die Rollen blockieren oder der Reißverschluss platzt, wird die Reise zur Tortur. Die Anbauteile sind die am stärksten beanspruchten Komponenten eines Gepäckstücks.

Zwei Rollen (Upright) vs. Vier Rollen (Spinner)

Koffer mit zwei Rollen (Uprights) haben meist etwas größere Räder, die in das Gehäuse integriert sind. Das schützt sie vor Stößen beim Verladen. Sie eignen sich hervorragend für unebene Untergründe, Kopfsteinpflaster oder lange Fußwege, da man sie wie eine Sackkarre hinter sich herzieht. Der Nachteil: Das Gewicht des Koffers lastet beim Ziehen teilweise auf deinem Arm und deiner Schulter.

Koffer mit vier Rollen (Spinner) lassen sich um 360 Grad drehen. Du kannst sie mühelos aufrecht neben dir herschieben, was auf glatten Flughafenböden oder in engen Zugabteilen extrem komfortabel ist und Arme sowie Schultern komplett entlastet. Bei unebenem Gelände tun sich die kleineren Rollen jedoch schwerer. Achte beim Kauf von Spinner-Koffern auf gummierte Doppelrollen. Diese laufen ruhiger, leiser und nutzen sich weniger schnell ab als einfache Hartplastikrollen.

Teleskopgriffe und Tragegriffe

Das Teleskopgestänge sollte aus leichtem, aber stabilem Aluminium bestehen. Es ist wichtig, dass es sich in mehreren Stufen arretieren lässt, damit du es an deine Körpergröße anpassen kannst. Ein wackeliges Gestänge ist oft ein Zeichen für mindere Qualität. Prüfe auch die Tragegriffe an der Oberseite und an der Seite des Koffers. Sie müssen fest vernietet oder vernäht sein und sollten beim Tragen nicht einschneiden. Ein seitlicher Griff ist unerlässlich, um einen schweren Koffer vom Gepäckband oder in den Kofferraum zu heben.

Warum ein TSA-Schloss unverzichtbar ist

Ein TSA-Schloss (Transportation Security Administration) ist ein Zahlenschloss mit einem zusätzlichen Schlüsselloch, für das nur die Sicherheitsbehörden den passenden Generalschlüssel besitzen. Wenn du in die USA reist, darf die Behörde dein Gepäck bei Verdacht öffnen. Ist der Koffer mit einem normalen Schloss gesichert, wird dieses notfalls aufgebrochen und der Koffer dabei beschädigt. Mit einem TSA-Schloss können die Beamten den Koffer schadensfrei öffnen und wieder verschließen. Inzwischen setzen auch viele andere Länder auf diesen Standard. Ein TSA-Schloss ist daher beim Neukauf eines Koffers absolut empfehlenswert.

Clevere Pack-Hacks und Organisation im Koffer

Das richtige Packen ist eine Kunst für sich. Mit ein wenig System und dem richtigen Zubehör sparst du nicht nur Platz, sondern auch Zeit am Zielort. Schluss mit dem Chaos im Hotelzimmer.

Packwürfel (Packing Cubes) nutzen

Packwürfel sind kleine, leichte Stofftaschen mit Reißverschluss, die das Innere deines Koffers revolutionieren. Du kannst deine Kleidung nach Kategorien (T-Shirts, Hosen, Unterwäsche) oder nach Outfits für bestimmte Tage sortieren. Im Hotel angekommen, nimmst du die Cubes einfach aus dem Koffer und legst sie direkt in den Schrank. Nichts verrutscht während des Fluges, und du findest sofort, was du suchst. Es gibt auch Kompressions-Packwürfel, die das Volumen der Kleidung durch einen zweiten Reißverschluss nochmals deutlich reduzieren.

Rollen statt Falten

Der wohl bekannteste, aber effektivste Pack-Tipp: Rolle deine Kleidung, anstatt sie zu falten. Das Aufrollen von T-Shirts, Hosen und Pullovern drückt die Luft aus dem Stoff, wodurch sie deutlich weniger Platz einnehmen. Ein weiterer großer Vorteil dieser Methode ist, dass gerollte Kleidung viel weniger knittert als gefaltete. Leere Hohlräume im Koffer lassen sich mit kleinen, fest gerollten Stücken perfekt ausfüllen.

Das Prinzip der Gewichtsverteilung

Schwere Gegenstände wie Schuhe, Kulturbeutel oder Bücher gehören immer nach unten in Richtung der Kofferrollen. Das sorgt für einen tiefen Schwerpunkt. Der Koffer steht dadurch stabil und kippt nicht so leicht um, wenn du ihn loslässt. Leichte und empfindliche Dinge wie Hemden oder Blusen legst du ganz nach oben. Schuhe solltest du in Schuhbeutel packen, um den Rest der Kleidung vor Schmutz zu schützen. Nutze den Innenraum der Schuhe clever aus, indem du Socken oder Ladekabel hineinsteckst – das spart Platz und hält die Schuhe in Form.

Das richtige Gepäck für spezifische Reisearten

Jede Reiseform stellt andere Ansprüche an dein Gepäck. Wenn du deine Ausrüstung an die Art deines Urlaubs anpasst, reist du deutlich entspannter.

Business-Reisen: Seriös und funktional

Auf Geschäftsreisen zählen Effizienz und ein professionelles Auftreten. Ein Kabinentrolley mit Fronttasche ist hier Gold wert. In der aufklappbaren Front kannst du deinen Laptop, das Tablet und wichtige Dokumente verstauen. Du musst an der Sicherheitskontrolle nicht den kompletten Koffer öffnen, um an deine Elektronik zu gelangen. Für Anzüge oder Kostüme gibt es spezielle Kleidersäcke oder Koffer mit integrierten Kleiderbügeln und Faltbrettern, die sicherstellen, dass du knitterfrei beim Meeting erscheinst. Dunkle, dezente Farben wie Schwarz, Marineblau oder Anthrazit unterstreichen den seriösen Look.

Familienurlaub: Organisation ist alles

Wenn man für mehrere Personen packt, kann das Chaos schnell Überhand nehmen. Hier bieten sich große, farblich markierte Koffer an. Jeder in der Familie bekommt seine eigene Farbe, was die Identifikation auf dem Gepäckband extrem beschleunigt. Für kleine Kinder gibt es spezielle Kinderkoffer auf Rollen, auf die sie sich setzen können und von den Eltern gezogen werden. Das macht den Nachwuchs glücklich und entlastet die Beine bei langen Wegen am Flughafen. Nutze im großen Familienkoffer unbedingt verschiedenfarbige Packwürfel für die Kleidung der einzelnen Familienmitglieder.

Backpacking und Outdoor-Abenteuer

Wer mit dem Zelt unterwegs ist, in Hostels übernachtet oder durch den Dschungel wandert, ist mit einem Koffer schlecht beraten. Ein robuster Reiserucksack oder ein Trekkingrucksack ist hier Pflicht. Achte auf ein wasserabweisendes Material oder eine integrierte Regenhülle. Wichtig sind viele leicht zugängliche Außenfächer für Wasserflaschen, Taschenlampen und Kartenmaterial. Für den Transport von Ausrüstung auf Eseln, Booten oder auf dem Dach von Bussen haben sich Expeditionstaschen (Duffle Bags) aus extrem dickem, wasserdichtem Planenmaterial (Tarpaulin) bewährt.

Pflege und Aufbewahrung: So lebt dein Gepäck länger

Hochwertiges Reisegepäck ist eine Investition. Mit der richtigen Pflege nach der Reise sorgst du dafür, dass dein Koffer dir viele Jahre lang treue Dienste leistet.

Reinigung nach der Reise

Hartschalenkoffer lassen sich ganz einfach mit einem weichen Schwamm, warmem Wasser und etwas mildem Spülmittel abwischen. Verwende niemals aggressive Scheuermittel oder raue Schwämme, da diese die Oberfläche zerkratzen. Aufkleber der Fluggesellschaften entfernst du am besten direkt nach der Reise, da sich der Kleber sonst in das Material frisst. Weichgepäck saugst du zunächst von innen und außen gründlich ab. Flecken auf dem Stoff lassen sich oft mit einer weichen Bürste und einer milden Seifenlauge herausarbeiten.

Wartung der mechanischen Teile

Rollen sammeln im Laufe der Zeit Haare, Staub und kleine Steinchen auf. Kontrolliere die Radkästen nach dem Urlaub und entferne Schmutz mit einer Pinzette. Ein kleiner Tropfen Silikonspray oder Kriechöl auf den Achsen der Rollen sorgt dafür, dass sie weiterhin geräuschlos und leichtgängig laufen. Auch das Teleskopgestänge freut sich über eine gelegentliche Pflege mit einem trockenen Tuch. Reißverschlüsse, die klemmen oder schwergängig sind, kannst du mit etwas Bienenwachs oder einem herkömmlichen Bleistift (Graphit) abreiben, um sie wieder geschmeidig zu machen.

Die richtige Lagerung

Lagere deine Koffer an einem trockenen Ort, um Schimmelbildung im Inneren zu vermeiden. Wenn du ein Kofferset besitzt, kannst du die kleineren Koffer platzsparend in die größeren stellen (Matroschka-Prinzip). Lege ein kleines Duftsäckchen (z. B. mit Lavendel) oder ein Stück Zedernholz in den Koffer, damit er bei der nächsten Reise angenehm frisch riecht. Schließe die Reißverschlüsse nicht komplett, sondern lass einen kleinen Spalt offen, damit die Luft zirkulieren kann.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Reisegepäck

Welches Koffermaterial ist das beste?

Das hängt von deinen Bedürfnissen ab. Für maximale Leichtigkeit und Flexibilität bei gleichzeitig hoher Bruchsicherheit ist Polycarbonat die beste Wahl. Gelegenheitsreisende fahren mit dem günstigeren ABS gut. Wer Wert auf höchste Robustheit und eine edle Optik legt und das höhere Gewicht in Kauf nimmt, wählt Aluminium. Für flexible Packmöglichkeiten und schnellen Zugriff auf Außentaschen ist Weichgepäck aus ballistischem Nylon unschlagbar.

Welche Koffergröße brauche ich für 1 Woche Urlaub?

Für eine Reisedauer von sieben Tagen empfiehlt sich ein mittelgroßer Koffer mit einer Höhe von 65 bis 70 Zentimetern und einem Volumen von etwa 60 bis 80 Litern. Diese Größe bietet genug Platz für Sommer- wie Winterkleidung, Ersatzschuhe und Kulturbeutel, ohne dass du die übliche Freigepäckgrenze von 20 bis 23 Kilogramm zu schnell erreichst.

Was ist ein TSA-Schloss und brauche ich das?

Ein TSA-Schloss ist ein spezielles Sicherheitsschloss, das von den Flugsicherheitsbehörden (insbesondere in den USA, aber auch in vielen anderen Ländern) mit einem Generalschlüssel geöffnet werden kann. Ohne TSA-Schloss riskierst du, dass dein Koffer bei einer Routinekontrolle gewaltsam aufgebrochen und beschädigt wird. Ein TSA-Schloss ist daher bei jeder Flugreise, besonders international, sehr zu empfehlen.

Sind Koffer mit 2 oder 4 Rollen besser?

Koffer mit 4 Rollen (Spinner) sind wesentlich komfortabler auf glatten Böden (Flughafen, Bahnhof), da man sie aufrecht neben sich herschieben kann und so den Arm komplett entlastet. Koffer mit 2 Rollen (Uprights) werden hinterhergezogen und sind besser geeignet für raues Gelände, Kopfsteinpflaster oder lange Fußwege in der Stadt, da die Rollen meist größer und im Gehäuse besser geschützt sind.

Was tun, wenn mein Koffer beim Flug beschädigt wurde?

Melde den Schaden unbedingt sofort noch am Flughafen am sogenannten „Lost & Found“ oder „Baggage Claim“ Schalter deiner Fluggesellschaft. Du musst einen sogenannten PIR (Property Irregularity Report) ausfüllen. Verlässt du den Flughafen ohne Schadensmeldung, wird es sehr schwer, den Schaden im Nachhinein geltend zu machen. Die Fluggesellschaft ist gesetzlich verpflichtet, für Schäden aufzukommen, die während ihrer Obhut entstanden sind.

Wie messe ich mein Handgepäck richtig?

Fluggesellschaften messen das absolute Außenmaß. Du musst also vom Boden bis zum obersten Ende messen und dabei Rollen, Standfüße, Tragegriffe und das eingefahrene Teleskopgestänge unbedingt mit einbeziehen. Auch Außentaschen, die nach vorne abstehen, zählen zur Gesamttiefe. Miss deinen Koffer am besten erst, wenn er vollständig gepackt ist, da Weichgepäck oft noch etwas ausbeult.